Termin

Chronik

Der Alchimist (RON 14 Hal)
Marmortränen I (EFF 14 Hal)
Marmortränen II (TRA 14 Hal)
Marmortränen III (TRA 14 Hal)
Marmortränen IV (TRA 14 Hal)
Marmortränen V (TRA 14 Hal)
Ein Elixier zu Brauen (TRA 14 Hal)
Das Steinerne Schiff (TRA 14 Hal)
Rückkehr zum Schwarzen Keiler (TRA 14 Hal)
Der Zirkus in Gratenfels (TRA 14 Hal)
Über den Greifenpass I (TRA 14 Hal)
Über den Greifenpass II (TRA 14 Hal)
Kopfgeldjagd im Kosch I (BOR 14 Hal)
Kopfgeldjagd im Kosch II (BOR 14 Hal)
Eiseskälte (BOR 14 Hal)
Der Flug der Chimäre (BOR 14 Hal)
Vergessen im Kerker (BOR 14 Hal)
Feenflügel I (BOR 14 Hal)
Feenflügel II (BOR 14 Hal)
Feenflügel III (BOR 14 Hal)
Feenflügel IV (BOR 14 Hal)
Geisterstunden (TSA 14 Hal)
Der Erbe von Kranick (TSA 14 HAL)
Helden: Isindia, Gerion, Elko, Rowin, Corban

Meisterpersonen: Haushofmeisterin Berkenried; Gerlinde, die Amme; De Koboldn; De Bagage; De Kindn van de Bagage

Am Abend gelangen die Helden in ein Dorf, doch niemand scheint zugegen zu sein. Nur ein Schild an der größten Hütte lässt vermuten, wo sich die Bewohner befinden: „Bin aufer Burch!“. Von der Burg, die unweit des Dorfes über selbigem thront, schallt leise Musik zu den Helden herüber. Also entschließen sich die Helden den Klängen nach zu gehen und begeben sich zur Burg. Nur Gerion bleibt zurück.
Während Rowin, Isindia und Elko geradewegs auf das offene Burgtor zu marschieren, hält sich Corban zurück und beobachtet das Geschehen aus sicherer Deckung heraus. Durch das Tor hindurch können die Besucher schon das fröhliche Treiben im Innenhof der Burg beobachten: Das gesamt Dorf scheint versammelt, die Gäste trinken vom Bier, essen vom Braten, tanzen auf einer Diele und prosten und jubeln dem Baron zu, der mit seinem Gefolge an einer langen Tafel vor dem Herrenhaus Platz genommen hat. Die Helden werden von der gelangweilten Burgwache gebeten, ihre Waffen abzulegen und tauchen dann ein in den festlichen Trubel. Von den ausgelassenen Gästen erfahren die Helden, dass dem Baron ein Sohn geboren wurde, was der Anlass für eben dieses Fest ist. Nach ein paar Humpen begeben sich auch Rowin mit Tsania und Isindia mit dem ansässigen Wirt auf die Tanzfläche. Schnell wird klar, dass bei beiden Tanzpaaren der Eifer größer ist als das Taktgefühl, wobei Rowins Eifer deutlich obsiegt. Zum Glück setzen die Musikanten eine Pause an, was dem Treiben auf der Tanzfläche einen milden Ausgang beschert.
Elko führt unterdessen eine Unterredung mit dem Baron. Er kann bewirken, dass die Gefangenen der Helden, Justus, Yala‘s Handlanger, sowie die Müller Alrik vom Baron in Gewahrsam genommen werden. Beide Übeltäter werden zu später Stunde durch einen Nebeneingang in den Hof und weiter, in den Bergfried überführt, wo sie bis auf weiteres im Kerker schmachten.
Corban hat sich unterdessen auch durch das Burgtor gewagt, kann aber auf Grund seines kränklichen Zustands das Fest nicht genießen. Er wird von einer betagten Traviageweihten, die sich beständig um das Wohl der Gäste gesorgt hat, angesprochen und in den Traviatempel im Inneren der Burgmauern geführt, wo er sich ausruhen kann.
Es ist bereits spät, Laternen beleuchten den Innenhof in warmem Licht, da setzt der Baron zu einer Rede an und verkündet, seinen neugeborenen Sohn sogleich der Öffentlichkeit zu präsentieren, was von etlichem Jubel und Glückwünschen seiner Untertanen quittiert wird. Doch die Amme des jungen Erben lässt auf sich warten, so widmen sich die Gäste langsam wieder ihren Nachbarn und dem Bier. Niemand bekommt mit, wie die Haushofmeisterin den Baron mit besorgter Miene aufsucht. Nachdem sie sich mit dem Baron ausgetauscht hat, tritt die Haushofmeisterin auf die anwesenden Helden zu und bittet sie, ihr ins Herrenhaus zu folgen, da der Baron sie um Hilfe ersucht. Dieser erwartet sie schon aufgebracht in der Eingangshalle des Anwesens. Während die Helden zusammen mit dem Baron zum Kinderzimmer eilen, berichtet der Hausherr, dass er seinen Nachkommen von der Haushofmeisterin holen lassen wollte, doch statt seines Sohnes fand sie jenes widerwärtige Geschöpf in der Wiege vor, auf das die Helden jetzt mit Erstaunen schauen: ein kleiner Wicht mit runzeliger haut, roten Haaren, spitzen Zähnchen und großen Kulleraugen, der sie verschmitzt angrinst. Außer Fassung bittet der Baron die Helden, das Verschwinden seines Sohnes aufzuklären, ohne die Dorfbevölkerung in Kenntnis zu setzen. Er selber werde sofort die Gegend um die Burg absuchen.
Die Helden beginnen mit ersten Untersuchungen und Befragungen der Angestellten. Die Amme, die an der Wiege des Neugeborenen gewacht hatte, war eingeschlafen, was der Entführer genutzt haben muss, um den Sohn des Barons gegen den Wicht auszutauschen. Die Helden können sich aus den Hinweisen keinen Reim machen und zu allem Überfluss nennt der Wicht Isindia auch noch „Mama“. Das ist zu viel für einen Tag, es ist Mitten in der Nacht und die meisten Bewohner des Herrenhauses schlafen bereits, ganz zu schweigen von den Dorfbewohnern, von denen es nur die wenigsten in ihre Betten geschafft haben. So ruhen auch die Helden im Herrenhaus und im Tempel.
Am nächsten Tag nimmt Corban die Haushofmeisterin ins Visier, dessen halbwüchsiger Sohn beachtliche Ähnlichkeit mit den in der Eingangshalle portraitierten Ahnen des Barons hat. Er findet heraus, dass der Sohn ein Bastard des verstorbenen Vaters des Barons ist und unterstellt der Haushofmeisterin ein Motiv, das Neugeborene entführt zu haben – nur welches kann er nicht benennen.
Elko versucht sich unterdessen an der magischen Analyse des Wichts, der inzwischen das gesamt Kinderzimmer auf den Kopf gestellt hat. Doch während er einen ersten Zauber wirkt, überkommt ihn ein plötzlicher Juckreiz, so dass er es ein zweites Mal versuchen muss. Dieses Mal rutscht ihm sein Hut ins Gesicht. Doch dann beruft er sich auf den gesunden Menschenverstand und schließt, dass der Wicht ein magisches Wesen sein muss, der er gerade kopfüber an der Decke krabbelt. Nur Isindia will es gelingen, den Wicht zu bändigen. Jetzt kann Elko endlich einen Hellsichtzauber wirken und stellt magische Spuren am reich verzierten Kamin des Kinderzimmers fest. Als die Helden die Feuerstelle genauer untersuchen, entdecken sie unter der Feuerplatte einen Gang, der in die tiefe führt. Entschlossen, diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen, steigen die Helden in die Dunkelheit hinab.
Länger als erwartet folgen die Helden dem Gänge, der sie abwechselnd in die Tiefe und dann wieder hinauf führt, Neigungen und Steigungen beschreibt, sowie Biegungen und Winkel, bis sie am Fuße einer Trittleiter stehen, die zu einer über ihnen Luke führt. Einer nach dem anderen klettert aus der Luke in einen rechteckigen Raum, nur um festzustellen, dass die Luke das Zentrum eines gewaltigen Fünfsterns darstellt. In den Raum führen 2 Türen, jeweils von einem Kerzenlicht beleuchtet. Die erste Tür, die die Helden versuchen ist verschlossen, weißt aber kein Schloss auf. Doch mit Anlauf gelingt es Rowin, die Tür einzurennen. Dahinter findet er lediglich einen gewaltigen Raum mit schwarzen Wänden vor, dessen Boden und Decke er nicht ausmachen kann.
Die zweite Tür ist hingegen nicht verschlossen. Die Helden blicken in einen langen, vertäfelten Gang, von dem mehrere Türe abzweigen. Teppiche befinden sich auf dem Boden und Gemälde an den Wänden. Vorsichtig schleichen die Helden voran, Zimmer für Zimmer durchsuchend. Dabei stoßen sie über eine Zuckerbäckerküche, eine Schneiderei, einen Werkraum und ein Esszimmer, wobei jeder Raum den Anschein macht, für Kinder eingerichtet zu sein und ebenso ordentlich wirkt. Doch das Eindringen der Helden ist nicht unbemerkt geblieben. Während die Helden einen weiteren Raum durchsuchen, räuspert sich ein Männlein mit in die Hüfte gestützten Händen: „Oh, Bechuchn bei de Koboldn! Wach eh wolln ze Haage bei de Koboldn? Hm?“
Offenbar haben die Helden den Hausherren dieser wunderlichen Behausung gefunden. Sie erklären ihm, dass sie den Sohn des Barons suchen und sind nicht verwundert, als sich herausstellt, dass die Kobolde eines ihrer Kinder mit dem des Baron getauscht haben – immerhin entspricht dieses Verhalten der landläufigen Meinung über Kobolde. Rowin verlangt die Herausgabe des Menschenkindes und beruft sich auf Recht und Gesetz. Er staunt nicht schlecht, als der Kobold mit einem Vertrag aufwarten kann, der den Kindertausch zwischen der Baronsfamilie und den Kobolden für alle Ewigkeit besiegelt und muss eingestehen, dass der Kobold im Recht ist. Als die Helden jedoch wieder die Herausgabe des Menschenkindes fordern, setzt der Kobold sie vor die Tür, mit anderen Worten, zurück in das Kinderzimmer des herrschaftlichen Herrenhauses.
Hier entsinnen sich die Helden der Worte des Kobolds, der Baron besäße den gleichen Vertrag, und suchen den Burgverwalter auf. Zusammen mit ihm können die Helden den Vertrag in den Unterlagen des Barons ausfindig machen. Darüber hinaus gewährt der Burgverwalter den Helden Zutritt zur Familiengruft der Baronsfamilie, wo sich herausstellt, dass einige Familienmitglieder unter merkwürdigen Namen bestattet wurden, wie Tunichgut, Lachibald oder Immerfroh. Inzwischen ist auch der Baron wieder eingekehrt und wird von den Helden in Kenntnis gesetzt. Er bestätigt, dass es einige schwarze Schafe in seine Familie gegeben hat, schräge Gesellen, die lieber ihre Späße in die Welt getrieben haben, als sich um die Angelegenheiten der Baronie zu kümmern. Er bittet die Helden inständig, seinen Sohn zurück zu bringen, seiner Frau zu liebe und damit sein Sohn nicht ebenfalls zu einem Schalk wird.
Also begeben sich die Helden ein weiteres Mal durch den Kamin zum Kobold. Dieses Mal treffen sie auch die Familie des Kobolds an und können sich überzeugen, dass es dem Baronsspross bei den Kobolden gut geht. In einer weiteren Verhandlung mit dem Kobold können die Helden schließlich eine täglich wechselnde Betreuung der Kinder zwischen Baron und Kobold aushandeln. Damit ist auch der der Baron einverstanden und spricht den Helden seinen herzlichen Dank aus. Am darauffolgenden Tag brechen die Helden mit Justus nach Gratenfels auf.

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Tod in der Steinhauergasse (TSA 14 HAL)
Die Einsiedlerin (PHE 14 HAL)

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